Reinalds Ramblings

18. Januar 2009

Wort zum Montag

Gespeichert unter: Allgemeines, Bücher, Spirtualität, Wort zum Montag — reinald @ 22:33

„Für uns ist Gott meist eher Mittel zum Zweck, als der Zweck an sich, eher einer, der uns im Leben zur Hand geht, als das Leben selbst. Wir betrachten unser Leben nicht als einen Prozess, der uns dahin führt, wo wir voll und ganz ihm gehören und er alles für uns ist. Und deshalb sind wir oft überrascht vom Gang der Ereignisse.

Es ist ja nicht so, dass Gott nicht unser Glück will. Er will es. Nur weiß er, dass wir nicht wirklich glücklich sein können, solange wir nicht heilig sind. Solange Gott nicht unser Ein und Alles ist und wir ganz ihm gehören, werden wir seine Geschenke an uns weiterhin vergöttern. Wir verhalten uns wie ein Kind, das einen Wutanfall bekommt, weil es die Puppe nicht haben kann. In dem Moment schert es sich nicht darum, dass es von seiner Mutter über alles geliebt wird. Seine Welt ist aus den Fugen geraten. Es sieht nicht,  dass sein Herz am falschen Platz ist. Es braucht die Liebe und den Trost seiner Mutter viel nötiger als die Puppe, die es in diesem Moment zum höchsten Wert erklärt.“

Aus „Du sprichst zu meinem Herzen“ von John Eldredge

30. Oktober 2007

Das Wort zum Montag

Gespeichert unter: Bücher, Wort zum Montag — Schlagworte: , , , , , , — reinald @ 16:06

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Das Wort zum Montag diese Woche mal am Dienstag und es ist auch kein Wort, sondern ein Teil eines Buchendes (Schlusses?) nämlich von „Der silberne Sessel“ eines Teils der Narnia-Abenteuer, die C.S. Lewis geschrieben hat. Obwohl ich das Büchlein schon mindestens zweimal gelesen habe ist mir dieser Teil zum ersten mal bewusst aufgefallen:

„Als die Polizei ankam und keinen Löwen, keine eingestürzte Mauer und keine Sträflinge fand und die Schulleiterin sich wie eine Verrückte aufführte, wurde die ganze Angelegenheit untersucht. Und bei dieser Untersuchung kamen alle möglichen Sachen über die Experimentalschule ans Licht, und etwa zehn Leute wurden aus der Schule geworfen. Danach sahen die Freunde der Schulleiterin, dass die Schulleiterin sich nicht als Schulleiterin eignete, und so wurde sie stattdessen Schulinspektorin und nörgelte nun an anderen Schulleitern herum. Und als sich herausstellte, dass sie nicht einmal das sehr gut konnte, verschafften sie ihr einen Sitz im Parlament, wo sie von da an glücklich und zufrieden lebte.“

Ob wohl Lewis schon das Peter-Prinzip kannte? Mich jedenfalls hat dieser Ausgang der Geschichte (was die Schule betrifft) erheitert. Wobei das natürlich überall, in jedem Berufsstand vorkommen kann und es selbstverständlich viele gute und kompetente Schulleiter(innen) und Politiker(innen) gibt!

17. Oktober 2007

Ein positives Projekt

Gespeichert unter: Bücher, Gesellschaft — Schlagworte: , , , — reinald @ 22:09

Durch verschiedene Umstände habe ich ein Buch in die Hand bekommen, dass von Schülern einer Hauptschule in Linz geschrieben wurde. Das Buch heißt „Gedankenflitzer“ und in Anlehnung an den Namen ihrer Schule nennen sich die Autoren „Zeppelinis“. Bemerkenswert, ist dabei nicht nur, dass die Schüler das Buch gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin verfasst haben, sondern, dass nur drei davon waschechte Österreicher sind, bei zwei weiteren wird zuhause zwar überwiegend deutsch gesprochen bei allen anderen aber dominiert in der Familie die Sprache des Herkunftslandes: arabisch, dari, bosnisch, türkisch, kroatisch, rumänisch, und philippinisch. Drei Dinge sind es die mich an diesem Projekt begeistern:

  • Die Tatsache, dass hier etwas gewagt wurde und nicht als erstes, nach Gründen gefragt wurde, warum so etwas eigentlich nicht möglich ist!
  • Diese Art des Lernens, bei der die Schüler sich selbst einbringen und ein „echtes“ Ziel verfolgen können!
  • Der Inhalt des Buches, der zeigt welches Potenzial Kinder zum Schreiben haben und auch viele der Geschichten, die Hintergrund und Kultur der Kinder deutlich machen.

Ich wünsche diesem Projekt viele Nachahmer! Ach ja, das Buch ist hier erschienen und wird hier von der Schulklasse vorgestellt!

15. Juni 2007

Managment by Kakerlake

Gespeichert unter: Bücher — reinald @ 23:05

Zu meinem Geburtstag habe ich von einigen Kollegen ein Buch geschenkt bekommen. „Die Kakerlaken Strategie“. Was das wohl zu bedeuten hat? Der Untertitel des Buchs : 10 Gebote für das Überleben im Beruf. Die Zielgruppe wird dann auf der Rückseite so beschrieben: „Für alle, die ihr Leben ändern wollen. Eine kluge, scharfsinnige und witzige Business-Parabel.“

Worum es geht: Joseph ein frustrierter Angestellter, der in einem trostlosen Büro sitzt hat eine Begegnung mit einer Kakerlake – Gregory – die zu seinem Mentor wird und ihm im Laufe des Buches die zehn Gebote der Kakerlaken vermittelt. Die helfen Joseph dann seine Misere zu überwinden und privat und beruflich erfolgreicher zu sein!

Craig Hovey, der Autor ist Verhaltensökonom aus dem Staat New York und unterrichtet dort an einem College. Ich weiß ja nicht, wie er als Lehrer ist, aber Schreiben kann er! Nur würde ich eher auf die Rückseite schreiben: „Für alle, die sich zwei Stunden über das Berufsleben amüsieren wollen.“ Hier noch eine Rezension!

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