Reinalds Ramblings

24. November 2008

Wort zum Montag

Gespeichert unter: Kluge Sprüche, Wort zum Montag — reinald @ 18:56

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit!

Sören Kierkegaard

17. November 2008

Wort zum Montag

Gespeichert unter: Spirtualität, Wort zum Montag — reinald @ 23:13

Zugegeben ein ziemlich langes Wort. Aber es hätte noch länger sein können! Im ganzen Zusammenhang findet ihr es hier.

„Ich erinnerte mich plötzlich daran, dass nieman in den Himmel kommen kann, er werde denn wir ein Kind; und nichts ist bei einem Kind – nicht bei einem eingebildeten, sondern bei einem guten – so augenfällig, wie der große und unverhohlene Wunsch, gelobt zu werden. Und dies nicht nur beim Kind sondern sogar bei einem Hund oder Pferd. Scheinbar hatte mich meine vermeintliche Demut all die Jahre hindurch dasan gehindert, zu erkennen, was in Wahrheit, das demütigste, das kindlichste, das natürlichste Verlangen ist – ja, das ganz besondere Verlangen des Schwächeren: des Tieres gegenüber dem Menschen, des Kindes vor seinem Vater, des Schülers vor seinem Lehrer und des Geschöpfs vor seinem Schöpfer. Ich übersehe dabei nicht, wie furchtbar dieser unschuldige Wunsch von unserem menschlichen Ehrgeiz entstellt wird oder wie schnell – das weiß ich aus eigener Erfahrung – das legitime Verlangen nach Lob von einem Menschen, dem ich gefallen will, zum tödlichen Gift der Selbstbewunderung wird. Doch ich glaube, einen Augenblick – einen ganz, ganz kurzen Augenblick nur – entdecken zu können, in dem die Befriedigung darüber, den geliebten und geachteten Menschen gefallen zu haben, noch rein ist. Das aber genügt bereits, um uns zu veranschaulichen, was geschehen wird, wenn die erlöste Seele, die es nicht zu hoffen und kaum zu glauben wagte, schließlich erfährt, dass sie dem gefallen hat, demzu gefallen sie erschaffen wurde. Für Eitelkeit wird dann kein Raum sein. Sie wird auch nicht mehr der unseligen Illusion unterliegen, es sei alles ihr Werk. Völlig unbefleckt von dem, was wir jetzt Selbstbestätigung nennen, wird sie sich an dem erfreuen, wozu Gott sie gemacht hat; und im gleichen Augenblick, in dem sie für immer von ihrem alten Minderwertigkeitsgefühl geheilt wird, sinkt auch ihr Stolz noch tiefer als Prosperos (Gestalt in Shakespeares „Sturm“) Buch. Vollkommene Demut braucht keine Bescheidenheit. Wenn Gott mit dem Werk zufrieden ist, darf das Werk auh mit sich selbst zufrieden sein; es steht der Demut nicht zu, mit dem König Komplimente auszutauschen.“

C.S. Lewis

15. November 2008

Rate mal

Gespeichert unter: Allgemeines — reinald @ 22:52

Für alle Hirten und Schafe damit Ihr etwas zum Schmunzeln habt, eine kleine Geschichte :

Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete.
Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee Jeep auf und hielt direkt neben ihm. Der Fahrer der Jeeps, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte steigt aus und fragt ihn:
„Wenn ich errate, wie viele Schafe sie haben, bekomme ich dann eins?“
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig: „In Ordnung!“
Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank mit 60 Excel-Tabellen und einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150-seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt
„Sie haben hier exakt 1586 Schafe!“
Der Schäfer sagt ruhig: „Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus!“ Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den Jeep ein.
Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: „Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?“
Der junge Mann antwortet: „Klar, warum nicht.“
Der Schäfer sagt: „Sie sind ein Unternehmensberater!“
„Das ist richtig, woher wissen Sie das?“ will der junge Mann wissen.
„Sehr einfach“, sagt der Schäfer, „erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand hergerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache, denn Sie haben sich meinen Hund ausgesucht !

Schon ziemlich ätzend der Witz, aber es muss wohl ein Körnchen Wahrheit drinstecken.

Neuigkeiten gibt es auch! Zwei Schliessungen und eine Neueröffnung. Statt dem Hauskreisblog und meinem Trainigsblog, wird es hier auf Reinalds Ramblings zwei zusätzliche Seiten geben. Einen für Hauskreisleute und einen mit Seminarthemen und Terminen. Die Neueröffnung betrifft unsere Heilungräume in Linz, die wir vor kurzem eröffnet haben. Ausserdem will ich dem Blog wieder mal ein neues Outfit verpassen! Also vielleicht gibt es in der nächsten Zeit immer wieder Änderungen.

Ich wünsch Euch allen einen gesegneten Sonntag!

Bloggen Sie auf WordPress.com.