27. April 2007
13. April 2007
Religion ist Opium für das Volk
Welche Auswirkungen soll das aber jetzt haben, wenn der Tod Jesu am Kreuz und seine Auferstehung zum Zentrum meines Glaubens werden. Bewirkt das nicht genau das, was Karl Marx mit seinem Zitat aussagen will. Ist das dann nicht doch Religion, die die Sinne vernebelt, den Sinn für die Realität nimmt, Sucht- und Fluchtverhalten? Wenn wir einen Blick auf die historischen Dokumente (das Neue Testament) werfen, dann kann man deutlich sehen, das da ganz andere Auswirkungen waren. Die Nachfolger Jesu bekamen eine neue Sicht für die Welt, einen anderen Blickwinkel. Sie schöpften neue Hoffnung für Menschen um sie herum. Sie wurden aktiv. Natürlich haben sie „missioniert“ aber meist einfach indem sie den Leuten rund um sie erzählten, was Jesus in ihrem Leben bewirkte, das gab ihnen Mut und Hoffnung auch für andere. Die Erfahrung von Jesu Kraft in ihrem Leben veränderte sie und veranlasste sie diese persönliche Erfahrung auch an andere weiterzugeben, und sie erlebten, dass sie Schwierigkeiten, Ängsten, Krankheiten, ja selbst dem Tod nicht mehr ohnmächtig und hilflos gegenüber standen! Die Kirchengeschichte wird uns oft dargestellt als eine Geschichte von Gewalt und Missbrauch und leider hat es diese Dinge gegeben: Zwangschristianisierung, Kreuzzüge und Inquisition. Aber immer war dies Religion unter der Fahne des Christentums. Und wenn man das, was Jesus lehrt, liest, gibt es wohl keinen Zweifel mehr daran dass da irgend etwas missverstanden wurde. Aber es gibt Gott sei Dank auch andere Ereignisse in der Kirchengeschichte: Es waren Jesusnachfolger die für die Abschaffung der Sklaverei gekämpft haben. Es waren Christen, die sich für die Gleichstellung der Frau eingesetzt haben (man sollt es nicht glauben). Wer hat Martin Luther King seinen Traum gegeben oder das Rote Kreuz gegründet? Die Kirchengeschichte ist auch eine Geschichte von Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Weltveränderung, weil dieser Jesus am Kreuz sein Leben für seine Leute gab und damit nicht nur Vergebung und eine neue Beziehung zu Gott schenkte sondern auch ein Vorbild ihr Leben loszulassen und hinzugeben, damit Nöte gestillt werden und Gerechtigkeit erreicht wird. Religion macht selbstzufrieden, das Kreuz Jesu fordert uns heraus!
11. April 2007
Im Zentrum des christlichen Glaubens
Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift. Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tod auferweckt, wie es die Propheten angekündigt hatten. 1. Korinther 15:3-4 (Hoffnung für alle)
Zunächst einmal die Antwort auf die Frage der Moderatorin, Doris Appel, was heißt den jetzt: Jesus ist am Kreuz für uns gestorben? Ich bin eigentlich sicher, dass jeder der in der Sendung Anwesenden, das hätte beantworten können. Er hat an unserer Stelle das Gericht Gottes auf sich genommen. Er hat den Tod den wir als Strafe für unsere Sünde verdient hätten auf sich genommen und damit unser Urteil getragen. Gleichzeitig hat er damit dafür gesorgt, dass wir gerecht vor Gott stehen können. Mit der Auferstehung hat er bestätigt, dass Jesus sein Sohn und der Messias ist und dass er sein Opfer für unsere Sünden angenommen hat. Nun ich könnte jetzt noch anführen, dass das bereits in den Verheißungen des Alten Testaments vorhersagt wurde (siehe die Schriftstelle oben). ich könnte alttestamentliche Weissagungen, Versprechen und prophetische Bilder zitieren. Das erspare ich mir! Ich glaube aber, dass gerade die Person Jesu, das Kreuz und die Auferstehung im Zentrum des christlichen Glaubens stehen! Hier scheiden sich die Geister! Ist Gott in Jesus Mensch geworden, ist er am Kreuz für unsere Sünden gestorben, ist er auferstanden und lebt jetzt? Der historische (oder soll ich sagen der echte?) christliche Glaube beantwortet all diese Fragen mit einem uneingeschränkten Ja. Alles andere auch wenn darin christliche Vokabeln vorkommen ist schlicht und einfach menschliche Religiosität!
7. April 2007
Die Passion Christi
Gestern abend wurde im ORF der Mel Gibson Film „Die Passion Christi“ ausgestrahlt. Schon im Vorfeld gab es Proteste. Ich habe mir den Film angeschaut. Zum Film selbst möchte ich mal gar nichts sagen aber zu der „Expertenrunde“, die den Film eingeleitet und kommentiert hat. Wie nicht anders zu erwarten, war das eigentlich eine ziemlich einträchtige Schar, die sich zum Großteil einig war: Der Film ist Schrott! Einige Dinge die mir aufgefallen sind:
1. Unauffällig eingestreut, die Worte freikirchlich, evangelikal und fundamentalistisch.
2. Die kurze aber interessante Pause, als die Moderatorin nachfragte, was heißt das denn nun „Jesus ist für uns am Kreuz gestorben“ . Der evangelische Theologe schummelte sich dann schnell zur Auferstehung weiter, der katholische fing an über dass Leid der Welt zu philosophieren.
3. Einig waren sich alle „Experten “ auch darin, dass es wichtig ist, dass der Film nicht kommentarlos gesendet wird. sondern eingebetet ist in eine Diskussion und Beurteilung von Experten und theologisch geschulten Leuten. Sonst könnten die „Laien“, das was hier gezeigt wird ja für bare Münze nehmen und wir könnten Gott bewahre wieder im Mittelalter landen!
Dazu fällt mir nur eines ein:Römer 1:22


