In letzter Zeit ist viel vom Klimawandel die Rede. Ein Winter ohne Schnee in Österreich, hat viele zum Nachdenken gebracht. Jeden Tag finde ich Leserbriefe zu diesem Thema in meiner Tageszeitung, wobei ich bekennen muss, dass ich mich über die meisten ärgere, weil so mancher Unsinn verzapft wird. Jetzt gibt es aber, vielleicht habt ihr es selbst schon entdeckt, bei Reinhold ein klares Dokument dafür, dass der Klimawandel tatsächlich in vollem Gange ist!
27. Februar 2007
26. Februar 2007
Zwei Welten
Bin heute über diese Meldung gestolpert, in der es um einen ägyptischen Blogger geht. Also Freunde passt auf: Bloggen ist gefährlich! Zumindest in manchen Teilen der Welt. Gleichzeitig habe ich mich nämlich erinnert, dass vor kurzem eine Meldung (unter Pressefreiheit & Medienrecht) durch die Presse ging, dass Österreich vom Europäischen Gerichtshof verurteilt wurde, weil die Meinungs- und Pressefreiheit von Gerichten zu eng ausgelegt wurde.
11. Februar 2007
Verstehen und verstanden werden
Dass Kommunikation nicht immer ganz leicht ist, haben die meisten von uns schon mal bemerkt. Besonders dann, wenn man missverstanden wird, kann man diese schmerzliche Erfahrung machen. Noch schwieriger ist die Kommunikation in einer fremden Sprache, wie man heute in einigen Zeitungsmeldungen lesen kann. Die Chinesen sind ja bekanntlich sehr höfliche Menschen. Nun ist ihr englisch aber so höflich, dass man doch glatt falsche Schlüsse ziehen kann. Beispiele gefällig:
„Show Mercy to the Slender Grass“ heißt wörtlich übersetzt: “Hab Erbarmen mit dem schlanken Gras. Und „To take notice of safe: The slippery are very crafty!“ würde man denken heißt:“Beachten sie bitte das sicher: die Glitschigen sind sehr geschickt.” Dabei wird hier nur vor der Rutschgefahr des glatten Bodens gewarnt. Für mich klingt das, was andere sagen, auch manchmal chinesisch, selbst wenn sie meine Sprache sprechen! Hier noch ein Buchtipp für das bessere Verstehen in der Ehe.
8. Februar 2007
Radikalkur
Bobby Clinton macht in seiner letzten Post einen radikalen Vorschlag. Hauptsächlich geht es ihm darum, dass Interesse seiner Studenten an Hermeneutik zu wecken. Er fordert die Studenten in seinem Seminar auf: “Schlagt mal das Buch Obadja in Eurer Bibel auf.“ Danach sagt er zu ihnen: „Wenn du nicht weißt warum das Buch Obadja in der Bibel ist, reiß die Seite doch einfach raus“ – und manchmal tut er das sogar um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Er fährt dann in seinen Ausführungen fort: „Wenn du bei einem Buch in der Bibel nicht weißt, warum es da ist, hast du es wahrscheinlich nie gelesen und gebraucht. Du brauchst es vermutlich gar nicht. Wenn du das mit allen Büchern der Bibel machst von denen du keine klare Vorstellung hast warum und wozu sie da sind, hast du zwei gute Ergebnisse: zum einen ist deine Bibel nicht mehr so dick und schwer und zum zweiten hast du nur mehr zur Hand was du wirklich gebrauchen kannst.“ (meine „Übersetzung“ ist da sehr frei). Der Vorschlag ist natürlich nicht wirklich ernst gemeint, aber wie viele Bibelleser haben zwar noch alle Seiten in ihrer Bibel, aber geistig und geistlich schon eine ganze Menge heraus gerissen? Jetzt frage ich mich: hab ich noch alle Tassen im Schrank? Äh ich meine natürlich Bücher in der Bibel?
7. Februar 2007
Schneller, größer, besser 2
Gott scheint – im Gegensatz zu mir- eine Menge Zeit zu haben. Er gibt zwar sofort nach dem Sündenfall Adam und Eva das Versprechen der Erlösung, aber bis „die Zeit erfüllt ist und Gott seinen Sohn schickt“ vergehen einige Jährchen. Auch als Gott Abraham aus seinem Vaterland ruft und ihm als Erbe einen Sohn und ein neues Land verspricht, dauert es Jahre bis der Sohn da ist und noch länger bis seine Nachkommen in das versprochene Land einziehen. Und dieser Mann wird Vater des Glaubens genannt? Ja weil er an Gottes Versprechen festhielt auch als er nicht gleich ein Ergebnis sah. Anscheinend lässt sich Gott auch heute nicht von unserer Instant-Mentalität anstecken. Und manchmal bin ich auch ganz froh darüber, nämlich vor allem dann, wenn ich seine Geduld mit mir brauche.
4. Februar 2007
Schneller, größer, besser 1
Zunächst mal muss ich für mein langes Schweigen um Vergebung bitten! Ich möchte diese langen Zwischenräume nicht zur Regel machen, aber irgendwie hat es nicht geklappt mich früher hinzusetzen und einen Beitrag zu schreiben!
Mein Drucker druckt etwas 15-20 Seiten in der Minute. 5 Minuten braucht meine Kaffeemaschine bis eine Kanne fertig ist. Und in Sekundenbruchteilen kann ich im Internet Informationen über ein Interessensgebiet aus Ostasien oder den USA nachschlagen. Wenn mein Internet heute noch so schnell langsam ginge wie damals mit dem Modem würde ich heute wahrscheinlich verzweifeln. Irgendwie gewöhnt man sich daran, dass alles schneller wird. Nur bei den Menschen habe ich festgestellt, dass schneller nicht immer besser ist. Dass es keine Abkürzungen und Patentrezepte gibt. Keine schnellen und sicheren Methoden. Das wussten meine Vorfahren, die Bauern waren, sicher noch besser: säen, warten, wachsen lassen und erst wenn die Ernte reif ist ernten. Charakter und Persönlichkeit entwickelt sich nicht über Nacht. Sie werden nicht in einem 5-Schritte-Programm erlernt und sind Prüfungen ausgesetzt. Natürlich kann man Charakter fördern, begleiten und ermutigen, aber man kann ihn nicht am Fliessband produzieren. Selbstverständlich gibt es ein Umfeld in dem Persönlichkeit sich entfalten kann, so wie Pflanzen Licht, Luft, Regen und Wärme brauchen, brauchen Persönlichkeit und Charakter Ermutigung, Bestätigung aber auch Herausforderung. Aber wie der Acker brauchen Persönlichkeit und Charakter auch Zeit. Der Bauer ist geduldig und gelassen, denn er weiß, dass er seinen Teil getan hat. Das was noch fehlt kann er nicht bringen. Diese Geduld und Gelassenheit brauche ich auch, für mich selbst und die Menschen die mir am Herzen liegen!


