Dankbarkeit – ist wohl die richtige Überschrift zum vergangenen Jahr! Dankbarkeit für Menschen, die mir zur Seite gestanden sind: Freunde, Familie, Kollegen. Leute mit denen ich meine Freuden und Schmerzen teilen konnte, die Geduld mit mir hatten und da waren als ich sie gebraucht habe! Hey Freunde, danke dass ihr mit mir unterwegs wart! Dankbarkeit für Hilfe und Bewahrung in vielen Situationen, von denen mir gar nicht oder erst später bewusst wurde, dass sie gefährlich oder schwierig waren (Tjaja, manchmal bin ich doch langsam). Dankbarkeit, dass ich trotz aller Schlappen, Niederlagen und Enttäuschungen immer noch Hoffnung, Glaube und neue Ziele habe. Dankbarkeit vor allem für einen Gott, der mich immer wieder mit seiner Liebe, Stärke und Geduld überrascht und der auch 2007 derselbe ist! Dankbarkeit – das wäre auch ein gutes Startmotto für das Neue Jahr! Einen guten Start ins Neue Jahr das wünsche ich jedem von euch!
31. Dezember 2006
23. Dezember 2006
Frohe Weihnachten
Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs „Frohe Weihnachten“!
Jesus kam – Gott wurde Mensch.
Der König der Könige in einem Stall!
Als der König – damit niemand sich zu hoch dünkt,
um vor ihm auf die Knie zu fallen
und ihn anzubeten.
In einem Stall – damit niemand sich zu gering vorkommt, um sich ihm zu nahen
und ihm sein Leben anzuvertrauen.
Copyright für Text und Bild (das, wie man am Schnee sieht, etwas älter ist) liegt bei Ulrike Leichte.

21. Dezember 2006
Kommentar zur Blogroll
Rechts von diesem Artikel seht ihr das Wort Blogroll. Darunter ein ganze Reihe anderer Namen. Das sind eine ganze Reihe anderer Blogs, die ich lese oder auch Webseiten mit denen ich verbunden bin, wie etwa meine Frau oder meine Gemeinde. Ich möchte euch ermutigen, diese Links mal anzuklicken, da gibt es eine ganze Reihe interessanter Dinge. Eigentlich wollte ich die verschiedenen Seiten kategorisieren, aber das habe ich (zumindest nicht so wie ich es wollte hingekriegt). Aber damit ihr euch auskennt: Ulrike ist die Website meiner Frau, auf der sie ihre Seidenmalereien zeigt. Cornerstone ist meine Gemeinde. Guy Kawasaki, Marcel Widmer (jobblog) und Seth Godin inspirieren mich vor allem in Bezug auf meinen Job als Trainer und Ein-Mann-Unternehmen. Andrew Jones und Bobby Clinton sind für mich erfahrene christliche Leiter, sozusagen Mentoren aus der Entfernung jeder auf seine Art. Hasos Tafel, die Schönheit des Komplexen (Storch) Kerstin Hack, Peter Aschoff (Peregrinatio), Steve Addison und Marlin Watling (Syach) sind bis auf Steve deutsche Blogger, die über viele Themen schreiben, die mich selbst zutiefst bewegen, wie etwa, wie wir als Christen relevant leben und zudem staune ich immer wieder über die Weisheit mit der hier manche Dinge ausgedrückt und behandelt werden, außerdem haben alle noch eins gemeinsam: einen guten Schreibstil.
Ein bisschen Werbung möchte ich vor allem für Ulrike machen: suchst du irgendein Geschenk aus Seide: sie ist die richtige Adresse! Ach und WordPress ist das Programm unter dem dieser Blog läuft, vielleicht willst du es auch probieren?
Der Fremde
Plötzlich war die Bestie da. Völlig überraschend fiel sie mich von hinten an und riss mich zu Boden. Sie zerrte mich noch vor ein paar liebe Menschen und beutelte mich vor deren Augen in ihrem grausamen Maul hin und her, um mich dann in eine dunkle Ecke zu schleifen und mich aus kalten, blutunterlaufenen Augen anzustarren. Ihr Triumphgeheul lockte noch einige ihrer schauerlichen Artgenossen an: Zweifel, Hoffnungslosigkeit und Versagen jagten siegessicher durch das Gebäude meiner Gedanken. Ich lag da, in die Ecke gedrängt, hin und her gerissen von Wut und Schuldgefühl. Auf einmal, ganz klein, noch verdeckt von den massigen Körpern meiner Angreifer, sah ich ihn: Er deutete irgendwohin und formte mit seinen Lippen Worte die nicht bis an mein Ohr drangen weil sie noch vom Geheul meiner Feinde übertönt wurden. Aber seltsam, auf einmal schien ich die lautlosen Worte meines unbekannten Helfers zu verstehen, ein Wort aus den Psalmen fand den Weg in meine Gedanken: „Wer mir dankt, der bringt ein Opfer, das mich ehrt. Es gibt keinen anderen Weg, nur so kann ich ihn erretten!“ Ich versuchte zu sprechen und brachte nichts heraus, dann ein Krächzen, ich erkannte meine eigene Stimme nicht wieder, schließlich fast als würde ein Anderer sprechen, brachte ich es heraus: „Danke Jesus!“ Immer wieder und während ich so weiter machte schienen meine Angreifer sich in Luft aufzulösen, sie verschwanden, zerplatzten vor meinen Augen und der Fremde, den ich vorher nicht erkannt hatte und der so klein zu sein schien wuchs vor meinen Augen zu einem stattlichen Mann heran, der mir lächelnd die Hand reichte, mir beim Aufstehen half und sagte: „Sehr gern!“ Natürlich eine fiktive Geschichte, trotzdem erlebt!
20. Dezember 2006
Gnade
Vergangnen Sonntag habe ich im Gottesdienst der Cornerstone Gemeinde gepredigt. Schon bei der Vorbereitung stand mir plötzlich ein Akrostichon vor Augen! (Ja ich wusste auch nicht, dass das so heißt). Und das habe ich dann auch als Gliederung benutzt
- Gott selbst ergreift die Initiative – siehe Weihnachten er kommt in die Welt
- Niemand und nichts, ist für ihn zu schlecht oder schwierig
- Annehmen muss man die Gnade – Gott drängt sie dir nicht auf
- Demut ist eine wichtige Voraussetzung Gottes Gnade zu erleben (Sprüche 3:34)
- Entscheide dich heute aus der Gnade zu leben
Mir gefällt hier die Definition von Bobby Clinton von Gnade als „deep energy“ als Gottes Gegenwart, die mich befreit und befähigt als Christ zu leben! Wie erlebst du Gottes Gnade? Schreib deine Geschichte dazu!
14. Dezember 2006
Hier bin ich Mensch……
hier kauf ich ein! So lautet der Werbeslogan einer Drogeriekette! Und das scheint tatsächlich das Menschsein aus zu machen. Am vergangenen langen Einkaufswochenende stürzten sich die Menschen in Supermärkte und Einkaufszentren, wie der Mensch überhaupt in der Vorweihnachszeit zum „Homo konsumens“ zu mutieren scheint. Und irgendwas ist ja auch dran, wir alle brauchen etwas, das unser tiefstes Vakuum ausfüllt. Nur kann man das nicht kaufen und jeder, der schon mal im Konsumrausch war, weiß, wenn das Teil dann gekauft ist, ist der Kick vorbei und die Leere immer noch da. Darauf weist auch eine neue Studie der AK hin. Bin ich froh, dass Jesus uns seine Gnade schenkt!
Zum Thema Sozialschmarotzer habe ich übrigens noch etwas gefunden, wo die Themen soziale Gerechtigkeit, Armut usw. noch wesentlich besser behandelt werden. Hier ist der Link dazu.
13. Dezember 2006
Gesunde Haltung
Ich komme gerade vom Physiotherapeuten. Meine jahrelang eingeübte Haltung ist nicht gut für meinen Körper, dem muss entgegengewirkt werden! Habe jetzt kleine Übungen bekommen um meine Wirbelsäule beweglich zu machen. Aber nach dem Üben bin ich nicht erschöpft sondern erfrischt!
Das gibt es wohl auch beim Geist und der Seele, falsche Haltungen die Veränderung brauchen.
Nach all den schweren Themen aber nun mal wieder etwas Humorvolles, der Link zum Mann des Jahres!
12. Dezember 2006
Sozialschmarotzer
Finanzminister Karl-Heinz Grassser wies letzte Woche auf die Gefahr der Sozialschmarotzer hin, als es um das vieldiskutierte Thema Grundsicherung ging. In der Zeitung der Wirtschaftskammer Oberösterreich wird der Vorschlag als „Persilschein für soziale Hängematte“ bezeichnet und „gezielte Armutsbekämpfung statt teurem Sozialkommunismus gefordert“. Das stimmt: Es wird immer Menschen geben, die ein System ausnutzen, wenn man es ausnutzen kann, aber die Frage die mir in den Sinn kam war: Wenn die „Leistungsgesellschaft“ so toll ist welche Leistung haben jene Finanzspekulatoren erbracht, deren einzig Leistung es ist eine Menge Kapital zu besitzen (eine Leistung die mir dazu einfällt heißt abgekürzt BAWAG)? Welche tolle Leistungen erbringen Spitzenmanager, die ein Jahresgehalt von 1 bis 4,5 Millionen Euro pro Jahr rechtfertigen? Welches System wird hier ausgenutzt! „Aber Vermögen werden in keinem andern Industrieland so gering besteuert wie hierzulande. Das wird dann Absicherung des Wirtschaftsstandorts genannt! Der Beitrag der Steuern auf das Vermögen zur Staatsfinanzierung hat sich in den letzten 30 Jahren um 2/3 verringert, obwohl die Vermögen sehr stark angewachsen sind. Der Steuerausfall muss ersetzt werden. Aber wie? Die einfachste Lösung: von Löhnen und Gehältern (und einkommensteuer- pflichtigen KleinunternehmerInnen). Der Faktor Arbeit ist immobil – nicht alle können ihren Arbeitsplatz kurzerhand nach Liechtenstein übersiedeln.“ (Qelle: attac austria hier Achtung:PDF-Dokument) Eigentlich wollte ich hier ein Schaubild einfügen, hat aber nicht geklappt. Du kannst es dir aber hier ansehen. (PDF) Mit anderen Worten Reich wird immer reicher und arm immer ärmer. So sieht das in Österreich aus. Aber den meisten von uns geht es ja gut. Wir leben schließlich in der westlichen Hemisphäre dieses Erdballs und das heißt wir haben doch noch einige Privilegien und wesentlich mehr Chancen als jemand der in Hunger oder mit Aids geboren werden. Ich glaube das genauso wie hierzulande manche auf Kosten der anderen leben, so leben wir hier im Westen in gewisser Weise auf Kosten vom Rest der Welt. Aber was können wir tun? Es gibt mehrere Möglichkeiten:Dagegen protestieren auf die eine oder andere Art(via Mastente ) Uns nach unseren Möglichkeiten einsetzen, so wie Bono von U2, der hier zum amerikanischen Präsidenten spricht. (21 Minuten Video auf englisch, aber es lohnt sich) via Geoff (Thx). Zugegebenerweise Möglichkeiten, die nicht jeder hat! Zumindest können wir auf unsere Art verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen. Ich bin kein Politiker, auch kein Finanzmensch vielleicht noch nicht mal der Richtige solch einen Artikel zu schreiben, aber ich finde es wichtig, dass wir anfangen über diese Dinge nachzudenken. Es gibt wenig härtere Herren als den Materialismus und dazu steht auch in der Bibel einiges, kleine Kostprobe gefällig:
Ihr aber, ihr Reichen, weint nur und klagt über das Elend, das euch treffen wird. Euer Reichtum verfault und eure Kleider werden von Motten zerfressen. Euer Gold und Silber verrostet; ihr Rost wird als Zeuge gegen euch auftreten und euer Fleisch verzehren wie Feuer. Noch in den letzten Tagen sammelt ihr Schätze. Aber der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abgemäht haben, der Lohn, den ihr ihnen vorenthalten habt, schreit zum Himmel; die Klagerufe derer, die eure Ernte eingebracht haben, dringen zu den Ohren des Herrn der himmlischen Heere. Ihr habt auf Erden ein üppiges und ausschweifendes Leben geführt und noch am Schlachttag habt ihr euer Herz gemästet. Ihr habt den Gerechten verurteilt und umgebracht, er aber leistete euch keinen Widerstand. Jakobus 5:1-6
Fazit: Wenn es der Wirtschaft gut geht, dann geht es vor allem der Wirtschaft gut. Aber wenn es allen gut ginge würde es auch der Wirtschaft gut gehen und gut tun! Und wenigstens für mich selbst kann ich entscheiden Gott und nicht dem Mammon zu dienen und damit auch den Armen!
Ps: Noch ein interessanter Link, den ich bei Peter Aschoff gefunden habe.
9. Dezember 2006
Schon wieder ein neuer Name?
Tja nach längerem Überlegen bin ich nun doch wieder bei „Reinalds Ramblings“ gelandet. Gefällt mir irgendwie am besten. Was das bedeutet, kannst du hier nachlesen. Ja und auch an der Farbe habe ich ein bisschen gedreht. Die Welt ist bunt. Außerdem möchte ich euch auf storchs blog hinweisen. Er hat das Buch Hiob gepostet! Dies und die Kommentare sind echt lesenswert(natürlich auch der Rest des Blogs)! Soviel nur für jetzt!
5. Dezember 2006
Hallo, wie geht es Dir?
Gerade habe ich einen Artikel von einem hauptamtlichen christlichen Leiter gelesen und ups mich dabei ertappt: Wie geht es dir? Wir haben wohl einen Code entwickelt mit möglichst vielen Worten möglichst wenig über uns selbst sagen zu müssen. Erst am Sonntag habe ich mich versucht einem brüderlichen Nachfrager zu entwinden! Ja momentan geht es mir geistlich nicht so gut, ich kämpfe mit Niedergeschlagenheit, meine Ehe ist in einer Krise, wie kann ich bloss meine Kinder wieder auf Kurs kriegen!? Wann hast du mal so einen Satz von einem Christen, besonders einem berufsmäßigen gehört? Wir möchten gerne Menschen helfen und freuen uns wenn sie mit ihren Problemen zu uns kommen (Vielleicht auch schon nicht mehr). Aber wir fürchten uns davor etwas von uns preiszugeben! Natürlich müssen wir nicht jedem einzelnen den wir kennen haarklein unsere persönlichen Probleme oder Kämpfe schildern, aber manchmal habe ich das Gefühl wir haben uns eine Mauer von christlichen Schlagworten zurechtgelegt mit denen wir uns dann gegenseitig anpredigen anstatt auszutauschen. Halleluja Bruder, es geht mir unverdient gut !


