Wie ihr an der Seitenleiste erkennen könnt, spiel grade ein bisschen mit Countern und anderen Spielzeugen herum. Ich hoffe es wird hier auch bald wieder einen vernünftigen Beitrag geben!
13. September 2009
1. März 2009
Wort zum Montag
Heute ein Artikel von Todd Hunter, hier das englische Original:
Ich habe das Buch „Christianity Beyond Belief“ aus zwei wichtigen Gründen geschrieben. Erstens bin ich davon überzeugt, das niedrige Niveau der Nachfolge in der amerikanischen Kirche ist nicht trotz Lehre und Predigt des Evangeliums, das von christlichen Leitern gepredigt wurde , sondern gerade deshalb. Ich weiß, dies ist möglicherweise kein eingängiger, vielleicht auch ein umstürzlerischer Gedanke -, aber lassen Sie es mich erklären.
Ein Evangelium, in dem es nur um Sündenvergebung geht, damit man in den Himmel kommt, wenn man stirbt, kann kein geistliches Leben hervorbringen und erhalten, das verändert. Wir brauchen eine größere Sicht der Guten Nachricht, von dem, was Gott in und durch den Menschen tun will. Wir brauchen das Evangelium von Jesus: und das ist das Evangelium vom Königreich Gottes.
Dieses Evangelium beinhaltet auch die Vergebung der Sünden und das ewige Leben, aber – und das ist das Entscheidende – es darf nicht darauf reduziert werden. Das Evangelium des Königreichs hat damit zu tun, das wir durch die Gnade und die Ermächtigung des Heiligen Geistes, die hilfsbereiten Freunde Jesu werden, die ein beständiges Leben der kreativen Güte zum Wohl der anderen und gestärkt durch die Kraft des Heiligen Geistes führen. Diese Botschaft, im Gegensatz zu derjenigen, in den Himmel zu kommen, wenn du stirbst, kann ein neues Leben hervorbringen – das natürlich ein ewiges Leben ist.
Zweitens, meine jahrzehntelange Praxis als Pastor sagt mir, dass wir als Christen dazu neigen das Wesen von Gemeinschaft und ihrer maßgeblichen Verbindung zur Evangelisation und dem Dienst an anderen misszuverstehen. 20 bis 30 Minuten in die Stadt zu fahren, um für eine Stunde einen Gottesdienst zu besuchen, bewirkt keine Gemeinschaft. Auch nicht eine zusätzliche Fahrt von 20 bis 30 Minuten in die andere Richtung in der Wochenmitte, um an einem Hauskreis teilzunehmen.
Gemeinschaft bedeutet, ungeplanten, alltäglichen Kontakt. Gemeinschaft ist das, was Sie bei der Arbeit, Schule, Freizeit oder in der Nachbarschaft erleben. Das sind die Orte, an denen wir lernen, Jesus zu folgen, und für die anderen da zu sein.
PS: Hier auch alle Links anschauen!
12. Februar 2009
Abschied
Vorgestern war es soweit: Meine letzte Abschiedsfeier! 13 Jahre lang habe ich im evangelischen Diakoniewerk mitgearbeitet. Jetzt bin ich im Urlaub und ab März geht es dann ganz in die Selbstständigkeit! 13 Jahre sind eine lange Zeit, ursprünglich hatte ich gedacht es werden nur 4 oder 5 Jahre, aber offensichtlich habe ich für manches länger gebraucht. Gelernt habe ich eine Menge. In den verschiedensten Positionen. Als Anfänger und Ein bzw. Umsteiger in den Sozialbereich. Als Teamleiter und als Teammitglied. Als Einzelbetreuer für „schwierige Leute“. Im Wohnbereich, im Förderbereich, in der Werkstätte. Vollzeit und Teilzeit. Einige Dinge die ich gelernt habe:
- Beurteile Menschen nicht nach ihren Handicaps. Wen man kennt, mit dem kann man besser umgehen und man definiert ihn nicht nach dem was er nicht kann oder wie er aussieht!
- Teams zu leiten, Ziele anzusteuern und sie dann auch zu erreichen ist eine spannende und lohnende Aufgabe. Aber mitunter kann es sehr anstrengend sein viele Köpfe unter einen Hut zu bringen. Vor allem, wenn in der Pädagogik jeder seinen eigenen Erziehungshintergrund mitbringt!
- Streit und Kämpfe unter Mitarbeitern müssen auf die eine oder andere Weise sofort gelöst werden!
- Nicht alles was gut klingt ist gut und nicht alles was kompliziert klingt ist unmöglich.
- Nicht jeder Chef ist gescheiter als Du, aber die meisten sind froh über konstruktive Kritik und kompetente Mitarbeiter. Versuch die Dinge mal aus seiner Perspektive zu sehen!
- Ich habe Grenzen und muss darauf achten, dass ich sie einhalte und auch andere sie respektieren.
im Nachhinein erinnere ich mich an viele gute Dinge, an wertvolle Begegnungen, an gemeinsame Kämpfe. Aber, es ist wirklich Zeit, Abschied zu nehmen und weiter zu gehen! Und ich freue mich auf all die neuen Herausforderungen und Lernfelder! Ein großes Dankeschön jedenfalls an alle, Kollegen, Freunde, Mitarbeiter, Vorgesetzte und Klienten die in den letzten Jahren mit mir unterwegs waren!
9. Februar 2009
18. Januar 2009
Aus gegebenem Anlass
Nachdem ich selbst ein Schwabe bin, wollte ich nur mal klarstellen, wie die Machtverhältnisse wirklich liegen! Gefunden bei Mike, (THX) konnte ich nicht wiederstehen, dieses Video zu posten!
Wort zum Montag
„Für uns ist Gott meist eher Mittel zum Zweck, als der Zweck an sich, eher einer, der uns im Leben zur Hand geht, als das Leben selbst. Wir betrachten unser Leben nicht als einen Prozess, der uns dahin führt, wo wir voll und ganz ihm gehören und er alles für uns ist. Und deshalb sind wir oft überrascht vom Gang der Ereignisse.
Es ist ja nicht so, dass Gott nicht unser Glück will. Er will es. Nur weiß er, dass wir nicht wirklich glücklich sein können, solange wir nicht heilig sind. Solange Gott nicht unser Ein und Alles ist und wir ganz ihm gehören, werden wir seine Geschenke an uns weiterhin vergöttern. Wir verhalten uns wie ein Kind, das einen Wutanfall bekommt, weil es die Puppe nicht haben kann. In dem Moment schert es sich nicht darum, dass es von seiner Mutter über alles geliebt wird. Seine Welt ist aus den Fugen geraten. Es sieht nicht, dass sein Herz am falschen Platz ist. Es braucht die Liebe und den Trost seiner Mutter viel nötiger als die Puppe, die es in diesem Moment zum höchsten Wert erklärt.“
Aus „Du sprichst zu meinem Herzen“ von John Eldredge
8. Dezember 2008
24. November 2008
Wort zum Montag
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit!
Sören Kierkegaard
17. November 2008
Wort zum Montag
Zugegeben ein ziemlich langes Wort. Aber es hätte noch länger sein können! Im ganzen Zusammenhang findet ihr es hier.
„Ich erinnerte mich plötzlich daran, dass nieman in den Himmel kommen kann, er werde denn wir ein Kind; und nichts ist bei einem Kind – nicht bei einem eingebildeten, sondern bei einem guten – so augenfällig, wie der große und unverhohlene Wunsch, gelobt zu werden. Und dies nicht nur beim Kind sondern sogar bei einem Hund oder Pferd. Scheinbar hatte mich meine vermeintliche Demut all die Jahre hindurch dasan gehindert, zu erkennen, was in Wahrheit, das demütigste, das kindlichste, das natürlichste Verlangen ist – ja, das ganz besondere Verlangen des Schwächeren: des Tieres gegenüber dem Menschen, des Kindes vor seinem Vater, des Schülers vor seinem Lehrer und des Geschöpfs vor seinem Schöpfer. Ich übersehe dabei nicht, wie furchtbar dieser unschuldige Wunsch von unserem menschlichen Ehrgeiz entstellt wird oder wie schnell – das weiß ich aus eigener Erfahrung – das legitime Verlangen nach Lob von einem Menschen, dem ich gefallen will, zum tödlichen Gift der Selbstbewunderung wird. Doch ich glaube, einen Augenblick – einen ganz, ganz kurzen Augenblick nur – entdecken zu können, in dem die Befriedigung darüber, den geliebten und geachteten Menschen gefallen zu haben, noch rein ist. Das aber genügt bereits, um uns zu veranschaulichen, was geschehen wird, wenn die erlöste Seele, die es nicht zu hoffen und kaum zu glauben wagte, schließlich erfährt, dass sie dem gefallen hat, demzu gefallen sie erschaffen wurde. Für Eitelkeit wird dann kein Raum sein. Sie wird auch nicht mehr der unseligen Illusion unterliegen, es sei alles ihr Werk. Völlig unbefleckt von dem, was wir jetzt Selbstbestätigung nennen, wird sie sich an dem erfreuen, wozu Gott sie gemacht hat; und im gleichen Augenblick, in dem sie für immer von ihrem alten Minderwertigkeitsgefühl geheilt wird, sinkt auch ihr Stolz noch tiefer als Prosperos (Gestalt in Shakespeares „Sturm“) Buch. Vollkommene Demut braucht keine Bescheidenheit. Wenn Gott mit dem Werk zufrieden ist, darf das Werk auh mit sich selbst zufrieden sein; es steht der Demut nicht zu, mit dem König Komplimente auszutauschen.“
C.S. Lewis
15. November 2008
Rate mal
Für alle Hirten und Schafe damit Ihr etwas zum Schmunzeln habt, eine kleine Geschichte :
Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete.
Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee Jeep auf und hielt direkt neben ihm. Der Fahrer der Jeeps, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerutti Schuhen, Ray Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte steigt aus und fragt ihn:
„Wenn ich errate, wie viele Schafe sie haben, bekomme ich dann eins?“
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig: „In Ordnung!“
Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank mit 60 Excel-Tabellen und einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150-seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt
„Sie haben hier exakt 1586 Schafe!“
Der Schäfer sagt ruhig: „Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus!“ Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den Jeep ein.
Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: „Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?“
Der junge Mann antwortet: „Klar, warum nicht.“
Der Schäfer sagt: „Sie sind ein Unternehmensberater!“
„Das ist richtig, woher wissen Sie das?“ will der junge Mann wissen.
„Sehr einfach“, sagt der Schäfer, „erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand hergerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache, denn Sie haben sich meinen Hund ausgesucht !
Schon ziemlich ätzend der Witz, aber es muss wohl ein Körnchen Wahrheit drinstecken.
Neuigkeiten gibt es auch! Zwei Schliessungen und eine Neueröffnung. Statt dem Hauskreisblog und meinem Trainigsblog, wird es hier auf Reinalds Ramblings zwei zusätzliche Seiten geben. Einen für Hauskreisleute und einen mit Seminarthemen und Terminen. Die Neueröffnung betrifft unsere Heilungräume in Linz, die wir vor kurzem eröffnet haben. Ausserdem will ich dem Blog wieder mal ein neues Outfit verpassen! Also vielleicht gibt es in der nächsten Zeit immer wieder Änderungen.
Ich wünsch Euch allen einen gesegneten Sonntag!



